Blog

Barrierefrei im internet: Ist deine Webseite angepasst?

Fast eine Milliarde Menschen auf der Welt haben eine Behinderung, ob sie nun sichtbar ist oder nicht. Das ist fast jeder siebte Mensch! Für viele Geschäftsinhaber mag diese Statistik überraschend sein und die Frage aufwerfen: Wie zugänglich ist meine Website? Leider sind sich die meisten Unternehmer nicht bewusst, wie ihre Website für Nutzer mit Behinderungen aussieht und was sie tun können, um die Barrierefreiheit zu verbessern. In diesem Blogbeitrag gehen wir auf die Grundlagen der Barrierefreiheit im Internet ein und geben Tipps, wie Sie Ihre Website für alle besser nutzbar machen können.

Die Vorteile einer barrierefreien Website

Zielgruppe erweitern

Barrierefreie Websites bieten Zugang für alle Benutzergruppen, egal ob es sich um Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen (Blinde, Sehbehinderte, Gehörlose, motorisch Eingeschränkte usw.), Senioren oder Nichtmuttersprachler handelt.

Einfache Bedienbarkeit für alle

Barrierefreie Websites sind benutzerfreundlich gestaltet: Navigationsmechanismen wie hierarchische Seitenpfade, Sitemaps oder Suchfunktionen helfen Ihnen, sich zurechtzufinden. Eine leicht verständliche Sprache und eine gute Textstruktur machen den Text leicht verständlich.

Mobile Nutzung
Barrierefreies Webdesign macht die mobile Internetnutzung angenehmer: .

  • Die Anpassung an kleine Displays ist gewährleistet.
  • Wer im Freien, im Blendlicht oder im Dunkeln surft, profitiert von guten Kontrasten.
  • Wer in der Öffentlichkeit den Ton ausstellt oder ihn in lauten Umgebungen schlecht hört, profitiert von Videos mit Untertiteln.

Die Arten von Behinderungen, die auf einer Website berücksichtigt werden können

Grundsätzlich ist das Internet so konzipiert, dass es für alle zugänglich ist. Dabei spielt es keine Rolle, woher diese Menschen kommen, welche Sprache sie sprechen, welche Technik sie nutzen oder welchen sozialen Hintergrund sie haben. Auf Websites kann zugegriffen werden, sofern Einschränkungen beim Anzeigen, Hören, Verschieben oder Verarbeiten von Informationen die Art und Weise, wie wir das Internet nutzen, nicht beeinträchtigen.

Konkrete Barrieren sind zum Beispiel:

  • Menschen mit einer Sehbehinderung können Texte oder Formularfelder schlecht erkennen, wenn sie sich nur gering vom Hintergrund abheben.

  • Gehörlose und schwerhörige Menschen können Videos nicht nutzen, wenn sie keine Untertitel enthalten.

  • Blinde Menschen können Webseiten nicht richtig nutzen, wenn Bilder, Formulare und Buttons nicht textlich beschrieben sind.

Tipps für die Gestaltung einer barrierefreien Website

In den meisten Fällen repräsentieren die Besucher Ihrer Website einen Teil der Gesellschaft als Ganzes. Damit Ihre Inhalte für alle Zielgruppen zugänglich sind, gibt es Technologien und Standards, die das Internet zugänglicher machen sollen. In jedem Fall profitieren Sie davon, Ihren Online-Auftritt möglichst barrierefrei zu gestalten: Sie steigern Ihre Reichweite enorm und erreichen dadurch mehr Interessenten und Kunden. Außerdem verbessert sich die sogenannte Usability (also Nutzbarkeit) Ihrer Website für Besucher, die keine Barrierefreiheitsfunktionen nutzen, von alleine.

  • Vermeiden Sie dünne Schriftschnitte
  • Vorsicht bei Texten auf Bildern
  • Nutzen Sie die angemessenen HTML-Elemente
  • Überprüfen Sie Ihre Inhalte im Lese-Modus
  • Machen Sie den Test